Was du gegen emotionales Essen tun kannst
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Was du gegen emotionales Essen tun kannst

Was du gegen emotionales Essen tun kannst

Emotionales Essen

 Wir haben Hunger und essen, weil unser Körper Nährstoffe und Energie benötigt. Doch damit hört bei vielen das Essen nicht auf. Allzu oft greifen wir öfter zu als unser Körper das braucht.

Der Tag war stressig und du brauchst jetzt etwas Nervennahrung? Nach einem Konflikt in der Arbeit tut Frustessen gut? Essen aus Langeweile, Traurigkeit, Belohnung, Erschöpfung oder aus Wut gehört für viele zum Alltag. Körperlicher Hunger spielt da keine Rolle.

Wenn Hunger nicht das Problem ist, dann ist Essen auch nicht die Lösung. Vielmehr geht es in diesem Fall um unseren emotionalen Hunger.

Vor allem bei schlechter Stimmung greifen wir oft zu kalorienreichen Nahrungsmitteln und kompensieren so die Anspannung oder aktivieren unser Belohnungssystem. Der Effekt hält allerdings nur kurz an und wir greifen nochmal in die Naschlade, Chipstüte oder plündern den Kühlschrank. Und der Negativkreislauf beginnt.

1 Tipp, wie du aus emotionalem Essen aussteigen kannst:

 

Auslöser – Bedürfnis – Handlung

Der erste Schritt ist immer, sich bewusst zu machen, welches Muster hier gerade abläuft. Ein Beispiel: Anna hat einen fordernden Job und immer wenn sie abends nach Hause kommt, greift sie erst mal zur Schokolade. Es läuft immer nach diesem Muster ab – ganz automatisch. Der Auslöser ist das „nach Hause kommen“ – die Handlung ist das Essen der Schokolade. Anna möchte es ändern, denn dieses kurzfristige Wohlgefühl schlägt bald in schlechtes Gewissen und Selbstvorwürfe um. Sie will sich diese schlechte Gewohnheit abgewöhnen und nimmt sich fest vor, ab sofort keine Schokolade mehr zu essen. Es funktioniert 1-2 Tage aber schließlich passiert es wieder. Warum ist das so?  Weil der Auslöser und vor allem auch das versteckte Bedürfnis noch immer da sind.

 

Was ist die Lösung?

Anna muss sich ihr Bedürfnis bewusst machen. Wenn sie nach Hause kommt, ist sie erschöpft, es ist noch viel Anspannung und Druck da und ihr Bedürfnis ist Entspannung und Ruhe. Anna erkennt, dass sich ein Automatismus eingestellt hat – ihr Gehirn verbindet Schokolade mit Entspannung.

 

Der nächste Schritt ist, dass sie im Alltag immer wieder erkennt, wenn dieses Muster wieder abläuft – sie also schon wieder automatisch am Weg zur Naschlade ist. Sobald ihr das bewusst wird, unterbricht sie das Muster mit einem lauten STOPP! Sie stellt sich auch gedanklich eine STOPP! Tafel vor.

Ebenso hat sie sich Alternativen überlegt, was sie ansonsten für ihre Entspannung tun könnte. Ab sofort geht sie, wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommt noch ein paar Minuten spazieren, um den Kopf frei zu bekommen bevor Sie die Wohnung betritt. Außerdem hat sie sich eine Liste angelegt mit Ideen, was sie statt der Nascherei tun könnte. So hat sie immer wieder eine Lösung parat. Regelmäßiges Training hilft Anna auch beim Stressmanagement.

 

In meinem neuen Onlinekurs „Der Esscode – Beende emotionales Essen, ständiges Neuanfangen, abendliche Essanfälle und den Jojo-Effekt“ zeige ich den Teilnehmern Schritt für Schritt den Weg zu einem gesunden Essverhalten. Viele weitere Strategien und Tools helfen, Auslöser zu entlarven, neue Wege zu finden und den Autopiloten umzuprogrammieren. >>>Alle Infos dazu findest du hier <<<.

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